| 4 Säulen der Schweizer Energiepolitik sind ein Dreamteam! |
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| Geschrieben von: Christian Wasserfallen |
| Freitag, 23. Juli 2010 um 20:31 Uhr |
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Das Papier von Infras vom 7. Mai 2010, das den Namen „Studie“ nicht wirklich verdient hat, stellt ein eigentliches politisches Argumentarium für Kernkraftgegner dar. Grosskraftwerke treten im ungerechten Vergleich gegen die erneuerbaren Energien an und der Sieger ist schnell bekannt: Die Erneuerbaren seien energetisch und wirtschaftlich interessanter als die Grossen. Es zeigt sich, dass die 4-Säulen-Politik des Bundesrates (Erneuerbare + Grosskraftwerke + Effizienz + Aussenpolitik) nicht verstanden wird. Den KKW-Gegnern soll gezeigt werden, warum diese erfolgreiche Politik nicht aufgehen darf. Eine Politik, auf der übrigens die heutige Versorgung der Schweiz mit Elektrizität beruht. Wenn jedoch das Papier vernetzt betrachtet wird, ist der gegenteilige Schuss daraus zu ziehen: Investitionen in Grosskraftwerke, Erneuerbare und vor allem in Effizienztechnologien bilden eine erfolgreiche Paarung, wo am meisten Profit herausschaut. Eine wirtschaftliche Produktion damit der Strompreis tief bleibt bildet dabei eine Grundlage. Um die Qualität sowie die stetige Verfügbarkeit des Stroms zu garantieren, müssen den schwankend anfallenden erneuerbaren Energien auch Kernkraftwerke als Grundlastproduzenten und Speicherwerke zur Spitzenbrechung zur Seite gestellt werden. Zusätzlich ist die Energiepolitik mit Effizienzmassnahmen zu garnieren, die als separate Säule auch für das Gewerbe interessant ist. Aussenpolitisch wird die Schweiz im Herzen Europas ein grosses Interesse daran haben, mit einem EU-Stromabkommen sich den Zugang zu den dortigen elektrischen Netzen und Potentialen zu erschliessen. Resultat: Die 4 Säulen der Energiepolitik spielen zusammen in einem Dreamteam und nicht gegeneinander! |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Juli 2010 um 20:46 Uhr |



