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Innovative Elternzeit

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on 30 Mai

Das Modell: Elternzeitversicherung / Familienvorsorge als freiwilliges und privates Sparen mit Säule 3e

Analog zum steuerbefreiten Sparen für die Altersvorsorge und dem neuerdings diskutierten Bausparen will die überparteiliche Gruppe ein freiwilliges steuerbegünstigtes Sparmodell «e» wie Elternschaft oder Elternzeit einführen. Arbeitnehmende und Selbständigerwerdende können mit einem frei wählbaren Prozentsatz des Lohnes oder mit jährlichen Zahlungen ein Elternzeitguthaben aufbauen. Dieses kann bei Elternschaft dazu eingesetzt werden, eine Arbeitszeitreduktion zu finanzieren.

Die private Familienvorsorge schafft somit keine Zwangssolidarität zwischen Eltern und Kinderlosen, zwischen Erwerbstätigen und nicht Erwerbstätigen oder zwischen Selbständigen und Arbeitnehmenden. Zudem kreiert das individuelle Modell keine Mehrausgaben, belastet nur die Nutzniessenden und nicht die Allgemeinheit und verursacht insbesondere keine höheren Sozialabgaben oder mehr Lohnnebenkosten. Dadurch ist es auch aus liberaler Sicht ideal und verdient vollständige Unterstützung. Es erleichtert mit einer gezielten staatlichen Unterstützung die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Das ist Public-Private-Partnership im besten Sinn.

Am 30. Mai 2011 präsentierte eine überparteiliche Gruppe an einer Medienkonferenz den innovativen Vorschlag zum Thema Elternzeit. Politikerinnen und Politiker von FDP, CVP, SVP, SP und Grünen stehen dahinter – eine breite und mehrheitsfähige Allianz.

Artikel auf maenner.ch

Artikel auf bernerzeitung.ch

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