|
NEIN zur verfehlten Kulturpolitik, NEIN zur Buchpreisbindung!
Geschrieben von: Christian Wasserfallen
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 14:41 Uhr
|
|
| Die Wiedereinführung staatlich festgelegter fixer Buchpreise ist ein vollkommen untaugliches Mittel, um die Schweizer Kultur zu fördern. Das neue Gesetz hat überhaupt gar nichts mit Kultur zu tun. Besonders stossend sind dabei zwei Punkte:
1. Die Wirtschaftskommissionen des Parlamentes hat dieses Geschäft beraten, nicht die Wissenschafts-, Bildungs- und Kulturkommission. 2. Das schlechte Gesetz enthält nirgends eine entsprechende Massnahme, wie das Buch gefördert werden soll.
Gefördert wird das Buch indes schon lange über andere Kanäle, die z.B. das Kulturförderungsgesetz vorsieht.
- Bücher unterstehen einerseits dem reduzierten Mehrwertsteuersatz (2,5%): Entlastung von 40 - 50 Millionen Franken - Jährliche Massnahmen des Bundes, Pro Helvetia, der Kantone und Gemeinden: 200 Millionen Franken Bericht Bundesamt für Kultur [Seite 22]
Wer profitiert also wirklich? Nutzniesser der künstlich hohen Preise sind wohl primär die ausländischen grossen Verlage und Vertreiber. Beispielsweise unterstehen Bücher, die von Schweizerinnen und Schweizern zu privaten Zwecken über amazon.com gekauft werden, nicht diesem Gesetz. Das bedeutet, dass solche Firmen Wettbewerbsvorteile erhalten weil der Inlandmarkt völlig abgeschottet würde.
Wer also eine echte Kulturförderung will, darf nicht das vollkommen untaugliche Mittel der Buchpreisbindung wählen und stimmt am 11. März 2012 NEIN.
P.S. Ach ja, zu guter Letzt noch dies: eBooks, welche den Buchmarkt in den nächsten Jahren revolutionieren werden, kommen im Gesetz überhaupt erst gar nicht vor – immerhin… |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 14:47 Uhr |
|
|
Neue Fotogalerie Mexiko 2012
Geschrieben von: Christian Wasserfallen
Samstag, den 28. Januar 2012 um 16:50 Uhr
|
|
| Die neuste Fotogalerie von Mexiko mit faszinierenden Bildern aus einem bunten und abwechslungsreichen Land mit enorm gastfreundlichen Menschen ist jetzt online.
Unter "Hauptmenü" > "Fotogalerien von Reisen" > "2012 Mexiko" sind die Bilder zu bestaunen.
Fotogalerie 2012 Mexiko |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Januar 2012 um 16:55 Uhr |
|
Starke und praxisnahe Schweizer Bildungspolitik
Geschrieben von: Christian Wasserfallen
Dienstag, den 24. Januar 2012 um 16:41 Uhr
|
|
| In den kommenden zwei Jahren amtiere ich als Präsident der nationalrätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur, kurz WBK. Damit verbunden sind jedoch grosse Aufgaben für uns alle, auf die ich mich freue.
Bildungspolitik geht uns alle etwas an: Sie, mich; die Wirtschaft, die Fachhochschulen, die Gemeinden und Städte, die Kantone und den Bund. Denn Bildung ist ein tragender Pfeiler unseres Landes, unser einziger Rohstoff. Bildung ist wichtig für unsere Demokratie, für unseren Wohlstand und für unsere Gesellschaft. International steht die Schweiz in Bildungsfragen an der Spitze. Aber wie heisst es doch so schön: „Es ist nichts so schnell weg wie der Vorsprung – man muss gar nichts dazu tun.“
Fachkräfte sind Mangelware und kommen vermehrt aus dem Ausland. Sei es der Ingenieur oder die Betreuenden im Gesundheitswesen. Gute und praxisnahe Ausbildung in der Schweiz sind also dringend nötig, damit möglichst viele dieser Stellen wieder von uns besetzt werden können.
Mit dem neuen Hochschulförderungsgesetz, dem Weiterbildungsgesetz, der Totalrevision des Forschungsgesetzes und mit weiteren wichtigen Geschäften mit engem Bezug zur Fachhochschulausbildung liegt einiges vor uns für das noch junge 2012.
Als Präsident von FH Schweiz ist es mir ein grosses Anliegen, all diese Gesetzeswerke nahe an der Berufspraxis, der Berufsbildung, der angewandten Forschung und dem Gewerbe zu entwickeln. Das bringt für die Bevölkerung eine hohe Beschäftigung sowie eine wettbewerbsfähige Gesellschaft und Wirtschaft. Wichtig ist, dass in der Schweiz von der Landwirtschaft über den Werk- bis hin zum Finanzplatz alle Bereiche ihren Beitrag leisten, diese Ziele zu erreichen. Beispielsweise ist die Schweiz ohne Werkplatz als attraktiver Finanzplatz gefährdet. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. Januar 2012 um 20:37 Uhr |
|
|
|
|
| Seite 1 von 20 |